„Die Lehrer aber werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die, die viel zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.“
Buch Daniel (12,3)

Wie finden wir Zugang zu dem, was manche Menschen Gott oder die Quelle allen Seins nennen? Seit Jahrzehnten geben wir hierzu geistige Orientierung und bieten hoch inspirierende Bildungsmomente, um uns den Blick auf die Vielfalt in der Einheit wieder bewusst zu machen. Darüber hinaus holen wir uns die Erinnerung unserer umfassenden Geistigkeit zurück ins Bewusstsein.

Herzlich willkommen, Freunde!

„Leben kommt von Leben“,  heißt es im Hinduismus. Welch interessantes Weltbild! Leben wird sich immer nur wandeln und wird immer wieder neu erstehen. Denn es ist ewig schöpferisch, wird da gesagt.

Nun, was meint ihr? Könnten wir uns auch damit einverstanden erklären, dass der Tod nie das letzte Wort über unser Leben haben wird? Aber wenn nicht der Tod, wer dann? 

„Mein Reich ist nicht von dieser Welt“. „Wer mir nachfolgt, wird den Tod nicht schmecken“, postulierte analog hierzu Jesus von Nazareth. Auch das verblüfft. Doch sein Weltbild ist seit 20 Jahrhunderten hierzu Lande bekannt. Aber ist es auch begriffen? Denn wer weiß schon was mit „nachfolgen“ gemeint ist? Geht es einfach nur um ein „gut“ sein, wie Christen glauben? Doch was gut ist, darüber streiten sich die Geister. Selbst im Vatikan..

Und dann gibt es den Buddhismus, dessen Lehre darin besteht, diese materielle Welt einschließlich uns selbst so gründlich zu erkennen, dass wir dem materiellen Treiben hier nichts mehr abgewinnen und uns nur noch dem geistigen Leben widmen. Sollten wir also nur noch meditieren und der Welt entsagen? 

Und auch andernorts, nämlich bei den vielen bekannten Religionen, sei es das Judentum, der Islam, desweiteren Konfuzianismus, Manichäismusus, Taoismus etc. überall wird gleichermaßen darauf hingewiesen, der Tod seien nur  eine Illusion.

Fakt ist: Wir begegnen überall religiösen Weltbildern, für deren Anhänger der Tod  irrelevant ist. Und unisono wird hier gesagt, dass diejenigen, die sich einem der Welt abgewandten, geistigem Leben  geweiht haben, aus dieser weltlichen Matrix heraus treten und aufsteigen werden – bis hin zur Erleuchtung, zur Erkenntnis des Einsseins mit Allem und jedem – um damit letztlich zu einer uno mystika zu verschmelzen. (Vgl. J.v.N. „Ich und der Vater sind eins!“)

Für alle anderen drohe die ewige Verdammnis in einer Welt des Mangels, der subjektiven Egomanie und immerwährenden Hölle, wo jeder gegen jeden kämpft. Eine Ebene, die man zwar selbst bejaht und deshalb immer wieder aufsucht – weil man darin das Glück der Macht über das Leben der anderen zu finden glaubt, aber ständig damit scheitert. („Dir geschehe nach deinem Glauben!“J.v.N.)

Interessanter Weise, warnen uns alle diese Konfessionen vor dämonischen Gestalten, deren satanische Lust darin bestünde, uns immer tiefer in eine egomanische Welt des ständigen Ungenügens hinein zu locken, uns darin regelrecht zu verstricken, uns laufend mit Gedanken des Mangels darin festzuhalten, zu verwirren und zu spalten. Nur um uns dann mit magischen Mitteln von einer Versprechung zur nächsten zu treiben – damit wir letzlich der Verzweiflung, Ohnmacht und unserer inneren Leere anheim zu fallen (vgl. u.a. auch Dante).

Denn erst ganz zum Schluss (manchmal auch nie) stellt sich heraus, ihre lockenden Versprechungen waren nichts als Versprecher. Unsere Bindung an den verführenden dunklen Geist dieser Welt bringt uns dauerhaft Leiden und Enttäuschung – den Dämonen jedoch heimliche Lust. (Mephisto in Faust: „Hab‘ ich doch meine Freude d’ran!“) Und der Vater dieser Dämonen ist der Lügner und Mörder von Anfang an,  so heißt es in den heiligen Büchern. Er jagt unablässig die Kinder Gottes, wird heucheln und schön tun, doch sich nie zu erkennen geben – bis er sie in seinen Krallen hat.

Im Buch Acim (A corse in miracles), einer neueren prophetischen Exegese, können wir lesen, dass die Welt, die wir mit unseren Sinnen sehen, nicht die Wahrheit an sich sei, sondern nur die Projektion eines verwirrten Denkens.  Und darin geben wir allem die Bedeutung, die unser verwirrter Denkapparat produziert und dann nach Außen projiziert (vergl. auch S. Freud und die moderne Neurophysiologie und Quantenphysik).

Aber seit das Weltbild der Aufklärung entstand, das heute davon ausgeht, dass der Kosmos insgesamt nach mathematischen Grundsätzen angelegt sei, haben wir unseren Geist darauf konditioniert, hauptsächlich den, auf praktischer Vernunft, basierten, marxistisch-leninistischen Wissensschaften zu folgen. Und diese postulieren ein definitives Ende durch den Tod. (Obwohl sich dieses Weltbild  durch die Quantenphysik schon wieder als untauglich erwiesen hat.)
Was wollen wir davon halten?

Fällt uns nicht auf, dass uns von Seiten des mechanistisch-dualistischem Denken der Medizin  immer wieder mit dem Sterben und dem Tode gedroht wird? Und damit nicht genug! Gewisse Leute behaupten, das  Ablegen unseres Körpers bedeute für uns zwangsläufig das Ende allen Lebens – denn dann sei es nämlich für uns aus und vorbei – wenn wir nicht ihnen und ihren medizinischen Substituten folgen, werden wir nicht leben können – so behaupten diese Gläubiger des Todes.

Eine Frage scheint mir hier schon berechtigt: Wess‘  Geistes Kind sind jetzt jene Leute?  Wieso erlaubt sich diese Gruppe, ihr selbstquälerisches, negatives Weltbild für uns alle als allgemein gültig aufzustellen und gemäß ihrer weltweiten „Gesundheitsforen“ als verpflichtend für alle Völker und jedes Alter festzusetzen? Wollen diese Leute jedem den uralten Glauben an Gott durch dubiose Medizin ersetzen? Es sieht ganz danach aus.

Bitte AUFGEPASST,
hier gibt es unsere pädagogisches Modell  in Kurzform:

Bei uns geht es vom kranken Sein zum heilen Sein. Und von dort aus dann zur Heiligung.  Ausgehend vom Bild eines Menschenkindes, das buchstäblich bei den Schweinen haust, geht es zurück zum Sohn Gottes im Himmel – wo dieser von Ewigkeit zu Ewigkeit schon immer willkommen ist. (Lk. 15,11).

Wer als Erdenkind – in der Dichotomie von Mann und Frau  –  geistig  Stufe um Stufe immer höher steigen möchte, wird seinen Blick immer tiefer nach innen senken müssen. Wir sind nicht der Meinung, wir könnten diese Welt verbessern, uns dabei selbst aber außen vorlassen.

Denn wir brauchen dazu ständig einen Wandel und brechen dehalb auch im Alter noch gerne auf zu geistig neuen Ufern.  Und das selbst noch in der Todesstunde. So wie wir es auch von Hermann Hesse hören in seinem wunderschönen Gedicht „Stufen“.

Wir favorisieren also nicht das gedankenlose vor sich Hinleben, ein auf die Masse hören oder ein mit den Wölfen heulen, um dann nur auf einen zufälligen Tod zu warten. Aktiv holen wir uns stattdessen unsere Einheit mit dem Geist Gottes wieder zurück! Wie es von Anfang an immer war. Und ja –  das geht.

Wir verstehen uns als introspektive Forscher hoher geistiger Wege und als Pioniere bezüglich unseres eigenen Daseins – wir wollen nach Hause, hin zu unserem mystischen Einssein mit Gott und letztlich zu einem tiefen, inneren Frieden – weit bis über das, was man den Tod nennt, hinaus.

So befleißigen wir uns eines tiefen Nachinnengehens, eines sehr genauen Erfühlens (Wahrnehmens) unseres inneren Seins wie auch eines Hinhörens (Wissen) auf die Ausführungen der Dichter und Denker und der verschiedenen hohen Geistesführer der Menschheit, um – ja – unser Erbe wieder zu erlangen, ein Erbe, das wir nie verloren haben.

Denn wir haben noch immer alles in uns.

Wir beobachten dabei den Widerspruch zwischen unserer Geistseele, dem Gottessohn einerseits und dem Verstand des weltlichen Egos, dem Erdenkind andererseits. Oder die Polarität von Dasein und Wachsein – um es in der Sprache Oswalds Spenglers auszudrücken. Die Zeitqualität hierfür ist geradezu ideal.

Unser Bildungsprojekt wurde aber bereits in den 90-ger Jahren vom Gesundheits- und Sozialministerium BW begutachtet und als Prävention für mehr Gesundheit und weniger Krankheit ausdrücklich empfohlen.

Wir seien eine Spezialtruppe innerhalb der Gesundheitsvorsorge, so schrieb man uns, die unbedingt noch mehr Ausbreitung finden sollte. Dafür danken wir den Ministerialbeamten und besonders Herrn W. F. für ihre Weitsicht, aber auch unseren Freunden, denn

„Der eine fragt: Was kommt danach?
Der andre fragt nur: Ist es recht?

Und also unterscheidet sich
Der Freie von dem Knecht.“ 

(Theodor Storm)


Und wieso lassen wir uns  in eine so unfassbare Impfhysterie  treiben, wie in den vergangenen Jahren? Hat es nicht geheißen: Entweder wir sind geimpft, genesen oder tod? So lautete doch deren unheilvolle Drohung. Das ist seelische Grausamkeit! Und warum darf nun niemand das Kind beim Namen nennen? (Hierzu  eine wichtiger Hinweis, s. Anmerkung >>)

Weiß man denn nichts mehr von den vielen, über die ganze Welt verstreuten alten Weisen, denen der Tod nichts bedeutet? Erinnert man sich der brillianten Dichter und Denker nicht mehr, angefangen bei Krishna, Laotse, Mohammed, vorbei an Sokrates, über Augustinus, Meister Eckart bis hin zu Goethe, Shakespeare und Dostojewski, um nur einige wenige davon zu nennen? Fühlt man sich deren einzigartigen, geistigen Aussagen bezüglich Welt mittlerweile gänzlich abgeneigt?

Was uns  aber am meisten fehle, sei das persönliche Erleben der Vollkommenheit in der göttlichen Schöpfung, sagte einmal einer der unbekannten Weisen – und traf damit ins Schwarze –  und somit auch unseren Nerv.

Und aus diesem Motiv, die Vollkommenheit der Schöpfung aufzuzeigen und zu lehren – entsteht hier jetzt wieder eine  Homepage, von uns – für euch, die euch einladen will, zu einem Kreis Suchender zusammen zu finden.

Weltweit befinden wir uns nämlich derzeit in einer fundamentalen Krise und wie einige meinen, sogar in einer tiefgehenden Metamorphose. Gewohntes bricht  gerade zusammen – und für manche völlig überraschend. Jahrzehntelange Sicherheiten gehen verloren. Einiges erweist sich als grandiose Lüge und löst sich plötzlich auf in Nichts.
Für Unvorbereitete ergibt sich dadurch oft ein Dilemma. Vielen Wissenden und Weisen, besonders aber Heiligen und Mystikern ist dies bekannt. Sie wissen um die geistige Vernebelung und damit um die Verwirrtheit des Menschen. Sie kennen die damit einhergehenden ewigen Zyklen, die Aufs und Abs der Schöpfung und stellen diese in Rechnung.

Und dies gilt auch für manche unserer früheren Schüler oder die derzeitigen Freunde der Ulmer Heilandragogik. Gott sei Dank!

Sehr viele der Studierenden haben sich, während sie bei uns waren, schrittweise wieder dem geistigen Werden zugewandt oder sich zumindest eine höhere geistige Bereitwilligkeit und Beweglichkeit erarbeitet. Und sie sind sich des ubiquitären geistigen Prinzips, des ‚Löse und Binde‘ im eigenen Leben bewusst geworden. Plötzliche Veränderungen werden deshalb von ihnen schon im Voraus erahnt.

Erkennen sie doch in jeder Krise auch die Chance für eine längst fällige Neuwerdung, wie uns einige gerade in jüngster Zeit geschrieben haben (s. Teaser >>). Was uns als Lehrer zweifellos freut. Manches wurde natürlich auch wieder vergessen.

Bevor wir euch wieder zu uns einladen, wird es deshalb Zeit für ein paar Wiederholungen. Deshalb rühren wir für unsere Ehemaligen, aber auch für Neulinge, einige Lehrinhalte hier noch einmal zu einem großen Eintopf zusammen – und bringen ihn ganz langsam zum Köcheln. Es duftet dann überall und schmeckt somit auch besser. Erst viel später geht es dann weiter und – so ihr bei uns mitmacht – in die tiefen Keller, wo im Dunklen noch immer viel Eingemachtes und Verstaubtes steht.  Das holen wir dann ans Licht. Per aspera ad astra! Bitte nehmt euch aber schon jetzt genügend Zeit, um euch zu informieren und inspirieren zu lassen.

Denn wir unternehmen im Folgenden einen kurzen Trab durch geistige Landschaften. Also steigt auf, gebt eurem Geist die Sporen, wir reiten jetzt los.
Auf geht’s!

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