„Die Lehrer aber werden leuchten
wie des Himmels Glanz, und die,
 die viel zur Gerechtigkeit weisen,
wie die Sterne immer und ewiglich.“
Buch Daniel (12,3)

Wir initiieren faszinierende Bildungsmomente, wollen Reife und Weisheit ermöglichen und Wege intuitiven Erkennens aufleuchten lassen.

Denn weltweit verstreut gibt es überaus kostbare Perlen zeitloser Weisheit und großen Verstehens, um das sich bisher nur wenige kümmern. Eine erhabene, geistige Gelehrsamkeit findet sich in allen Ländern, in jeder Kultur und zu allen Zeiten. Diese Kleinode werden von uns gesammelt, gesichtet und miteinander zu einem großen Strauß gebunden.

Und diesen Schatz bringen wir in privaten Seminaren – als heilende, weil geistig verbindende Bildung – mit viel Freude und Hingabe zu unseren Schülern. Ein festes Ziel, das es für unser Klientel  gleichermaßen zu erreichen gäbe, haben wir dabei nicht im Auge. Jeder darf sich selbst prüfen und sich das herausnehmen, was ihn auf Grund seiner inneren Entsprechung anblinkt. Und wenn er den Impuls verspürt sich damit auch auszudrücken – in Gedanken, Worten und Werken, ist er bei uns gerne gesehen.

Denn der Geist weht, wo er will (Joh. 3,8). Ein jeder steht auf der Leiter ins höhere, geistige Leben auf seiner spezifischen Stufe. Ein sturer Lehrplan wäre unserer Mission abhold. Bildung – wie wir sie verstehen – braucht ein weites und offenes und jeder Verwerfung und Spaltung abgeneigtes, (!) heilendes Klima. Diese Räume spannen wir auf, in verschiedener Weise und auf unterschiedlichen Ebenen – geistig wie real.

Doch warum?
 

„Der Mensch ist frei geboren und überall liegt er in Ketten. Manch einer glaubt, Herr über die anderen zu sein und ist ein größerer Sklave als sie.”

Solche offene Worte setzen  dem Leser zu.  Sie stammen von einem hochrangig Gelehrten, nämlich von Rousseau (geb.1712). Er war Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge, Naturforscher und er beeinflusste maßgeblich die Aufklärung in Europa.

Dementsprechend sind wir eine Seilschaft, die sich besonders für das geistige Erwachen, dem höhere Sein im Menschen, also für das eigentlich Schöpferische in ihm interessiert und engagiert, um dazu beizutragen, genau diese Ego-Ketten abstreifen zu können – ad majorem gloriam Dei.
Wir bemühen uns daher auch besonders um synoptische Methoden, die keine Diskussion, wohl aber das Bewusstsein erweiternde Dialoge zwischen den Suchenden gelingen lässt. Dass Diskussionen in ihrer Sturheit oft lebenszerstörend sein können,  das steht schon in der ersten Sure des Koran und kann bei jeder Ehekrise beobachtet werden. Wir beachten bei unseren Treffen deshalb auch ausdrücklich diesbezüglich die religiösen Ansätze, derzeit besonders das jesuanische Motto: „Wenn zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, dann bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt. 28). Eine Aussage, die eine synoptische Kommunikationsform geradezu heraus fordert, aber kaum geübt wird. Zum Schaden aller.

Allerdings wissen wir auch um den absurden Widerstand, der uns dann entgegen kommt: Klingt manches irgendwie spirituell oder sogar mystisch, winken heute viel zu viele ab. Gar manchem mag diese Aussage eines Jesu übertrieben und arrogant  erscheinen. Uns ist durchaus klar, dass etwas, was noch nicht gleich begriffen und durchschaut wird, für viele Menschen obsolet erscheinen muss. Vieles davon wird sogar von jemanden, der sich besonders durch die Naturwissenschaften als nüchtener Denker und als Jünger der Aufgeklärung ansieht, zum Abwinken jeder noch so hohen spirituellen Aussage veranlassen können. Wir meinen aber: Das geht doch längst besser, wenn man sich geistig nur in Bewegung setzen würde!

Denn die Aussagen der Weisheitslehrer und wahren Religionsgründer begegnen uns auch sonst überall im täglichen Leben, allerdings mit einem anderen „Wording“ versehen. Und dort werden sie dann – weil jetzt wissenschaftlich konnotiert – erstaunlich schnell akzeptiert und akzeleriert. Das richtige „Framing“ macht es jeweils aus. Besonders wenn die Inhalte dazu noch fachbezogen ausgedrückt und umschrieben werden. Ob sie uns nämlich in der Psychoanalyse als die Gesetze des Gruppengeistes oder als das soziale Unbewusste entgegen kommen oder innerhalb der modernen Biologie und in der Wirtschaft als „Schwarm Intelligenz“ verkauft werden, ist doch wirklich – sub species aeternitatis – also metatheoretisch – ungleich egal. Gemeint ist nämlich immer dasselbe. Ob man sich in Indien um einen Guru herum versammelt, der das ängstliche Sein des „Schwarms“ mit seinem höheren Wissen aufzulösen versucht, oder um einen Schamanen oder gar um einen kath. Priester mit seinen die Trance fördernden, occulten Ritualen, oder ob wir dies auch als demokratisches Spezifikum unseres Parlamentes anerkennen, das Ergebnis ist immer folgendes:

Nur ein höherer, liebender Geist zieht das Niedrige an sich und mit sich  – nämlich auf ein wesentlich höheres Niveau. Oder aber jenes Niedrige stößt sich eigenwillig von selbst vom Höheren ab und verbleibt trotzig in seiner engen, aber geistig angstvollen Hölle. Und es kämpft dort einen besessenen Kampf gegen jede höhere Wahrheit.

Das Niedrige will keine Vereinigung mit Höherem. Im Gegenteil, es lebt für sein Alleinstellungsmerkmal und agiert in einer Blase der Ich-Bezogenheit. Es ist schnell verletzt. Und es verbohrt sich lieber im Denkhandeln der Angstvermeidung, bleibt in Abwehr und Ausgrenzung – bis hin zur Vernichtung des Höheren, das für ihn gefährlich erscheint. Was letztlich der Wahrheit entspricht. Denn im Licht wird sich die Dunkelheit immer sanft auflösen müssen.
Das weiß jeder aus eigener Erfahrung, wenn er morgens die Läden öffnet, das Licht die Dunkelheit zunichte macht und aus seinem Physikunterricht.

Gerade diese beiden Gegensatzpaare Hoch und Niedrig, Gut und Böse, Hell und Dunkel kennzeichnen fast überall das Sein des Menschen und erzeugen die jeweiligen Glaubenskriege und die barbarische Feindschaft untereinander.
Innerhalb ihres niedrigen, angstmachenden Denkhandelns wollen viele sich bereichern, sich hervortun und durchsetzen – unter dem Vorwand die Welt nach eigener Vorstellung zu verbessern. Denn sie befinden sich in einer Blase des geistigen Mangels  und werden argwöhnisch, wenn sie nicht siegen können. Viele verfallen dann, wenn sie vermuten zu scheitern, dem Hass. Sie vergessen: Die Welt der Polarität kann man nicht verändern. Sich selbst jedoch schon, in dem man lernt die Verflochtenheit aller Dinge zu durchschauen.

„Nichts ist ohne sein Gegenteil wahr“, sagte der große Martin Walser.
Und „Intelligenz erfordert, dass man seine Meinung nicht verteitigt.“ Dieser Hammersatz stammt von dem Quantenphysiker David Bohm. Heureka! Solche Sätze lassen unser Herz immer hüpfen. Und genau auf den Punkt gebracht: Der Mensch wird religiös, wenn er das Erlebnis der Erkenntnis hat und sich zu seinen Gefühlen bekennt, meinte Max Planck. Völlig richtig!

Leiden oder Erkenntnis ist daher die Kurzformel.

Die Frage kann deshalb nur sein: Wo findet man seine richtigen Begleiter, um sich aus der Klammer der niedrigen Angst und des Mangels zu lösen? 

Die Frage wollen wir angehen. Sie wird deshalb zu stellen sein, weil es nicht unerheblich ist, wess‘ Geistes Kind jemand derzeit ist, wer er werden möchten und wer denjenigen hierin höher führen darf. Wem also soll man sich anvertrauen? Dem Hasserfüllten oder dem Wohlwollenden? Der Porno Industrie oder dem niveauvollen Tanzclub?  Einer Angst erzeugenden Wissenschaft oder der wissenschaftlichen Gruppe derer, die Hilfe zur Selbsthilfe anbieten? Der Mehrheit der Kleingeister oder den wenigen Aufklärern und Erleuchteten der Weltgeschichte? Oder etwa gar letztlich nur der inneren Stimme? „Wisset ihr nicht, dass ihr ein Tempel des Hl. Geistes seid?“ (1.Kor.)

„Fremder Weg ist der Furcht voll, auf eigenem Weg aber ist man wohlbewahrt“, so liest man es auch in den Upanishaden, den uralten Weisheitsbüchern des Hinduismus, die weit, weit vor Christi Geburt entstanden sind. Wie der eigene Weg zu gehen ist, hat Jahrhunderte später der Nazarener durch seine gesamte Persönlichkeit dargetan.

Diesen Ansatz des eigenen, vorbestimmten Weges vertreten heute besonders auch die Schüler der Psychologie C.G. Jungs, die Anhänger der wissenschaftlichen Gesprächspsychotherapie und viele der modernen Jünger der Astrologie, aber auch Freikirchen, bis hin zu vielen östlichen Lehrern.

Die Wahl, wem wir folgen, uns selbst oder Fremden, haben wir selbst zu treffen. Darin liegt unsere Freiheit. Folgen wir dem allgemein kollektiven Denken eines Schuldprinzips, einer holistischen, systemischen Weltsicht, dem Weg der Buddhaschaft, der Psychoanlyse mit oder ohne Cauch oder  der moderne Neurophysiologie? Nur wir entscheiden darüber. Immer sind wir vor die Wahl gestellt, nehmen wir den breiten, bequemen Weg oder den steilen Aufstieg zu unserer inneren Führung, der Stimme des Hl. Geistes, wie christliche Erneuerer sagen? Wegweisung finden wir intuitiv überall. Doch nur wenn wir ernsthaft und dauerhaft den Wandel suchen und nicht nur Althergebrachtes übernehmen und tradieren.

Allerdings sagt auch Goethe: „die Wenigen, die etwas (also etwas Höheres) davon erkannt…, hat man von je gekreuzigt und verbrannt“. Beispiele dafür gibt es in der Menschheitsgeschichte mehr als genug. Das Genie Giordano Bruno wurde brutal von der Kirche gefoltert und umgebracht. Die Kirche bestimmte damals das mehrheitliche Denken. Aber was ist schon Mehrheit? „Verstand ist stets bei wen’gen nur gewesen“, erläutert Schiller. Das beruhigt doch – oder? Nein! Uns eben nicht! Es ist nicht ungleich egal, ob theoretische Modelle zur Erkenntnis der Wahrheit führen oder der Abwehr von Erkenntnis und damit den Illusionen dienen.

Unserer Gruppe ist Schillers Satz die Ermunterung schlechthin. Und er ist die Aufforderung für viel mehr geistige, fächerübergreifende Bildung einzutreten, für geistige Bildung und nochmal geistige Bildung und nochmal – möglichst ein ganzes Leben lang, so lange, bis man weise geworden ist und  mit der Welt im Reinen und im Frieden ist. Und diese dann auch verlassen mag, in der Erkenntnis: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“!  Das sagte der  Religionsgründer der Christenheit.

Seit vielen Jahren in der akademischen Erwachsenen Beratung und Bildung offiziell akkreditiert, beschäftigen wir uns deshalb mit der Ausdehnung und der praktischen Durchführung  tiefenpsychologischer, philosophischer, pädagogischer und besonders spiritueller Theorien sowie der neurophysiologischen Wissenschaft. Und das möglichst fakultätsübergreifend und zu einem Gesamtkomplex zusammen führend, also die Spaltungen der einzelnen Fakultäten mehr und mehr aufhebend. Denn wir leben in einer polarisierenden Welt und noch lange nicht in einer geistigen Einheit.

In diesem Kontext ist Glück die Aufhebung der Trennung und das sich Wiedereinfinden in der Einheit und damit in der Nichtexistenz (Nirvana) allen Seienden. Wir widmen uns sogar theoretisch und praktisch all jenen Methoden, die an die Wiedererinnerung des in jedem innewohnenden, inhärenten schöpferischen Seins rühren, dem ICH BIN.

AUFGEPASST! Dieses Bildungsprojekt wurde schon in den 90-ger Jahren vom Gesundheits- und Sozialministerium BW begutachtet und als Prävention für mehr Gesundheit und weniger Krankheit ausdrücklich empfohlen. Wir seien eine Spezialtruppe innerhalb der Gesundheitsvorsorge, so sagte man uns, die unbedingt noch mehr Verbreitung finden sollte. Diesen Menschen gilt unser Dank und unsere Hochachtung für ihr tiefes Verständnis!


Auf der zweiten Seite geht es nun weiter mit einem bunten Straus einzelner Bausteine und Methoden und der Aufforderung: „Komm ins Offene, Freund!“ (Hölderlin)
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