„Durch ihre Unglaubhaftigkeit entzieht sich
die Wahrheit dem Erkanntwerden.“ Heraklit

"Die Welt hat keine Macht dir Schmerzen zu verursachen. Als Illusion ist sie nur immer das, was   d u  wünscht zu sehen", heißt es sinngemäß im Buch Acim (S. 362), wie auch im Buddhismus. "Dir geschieht nach deinem Glauben" daran erinnert uns das Christentum. Wir sind der Selbsterschaffer unsere Realität, hören wir z.B. von Dr. Joe Dispenzas und Tom Kenyon. Also bitte, was jetzt, werdet ihr euch fragen? Schauen wir noch näher hin:

Hier ein grober Überblick über die vielen, verschiedenen Weltanschauungslehren:

  • Kapitalistisches Weltbild
  • Psychosomatisches Weltbild (Quantenphysik orientiet)
  • Schulmedizinisches Weltbild
  • Buddhistisches Weltbild
  • Mosaisches Weltbild
  • Islamisches Weltbild
  • Das Weltbild des Jesus von Nazareth
  • Aristotelisches Weltbild
  • Heraklitsches Weltbild
  • Systemisches Weltbild
  • Schamanisches Weltbild

Die meisten leben in einer  – von der Einheit abgespaltenen – eigenen Welt (Vergl. „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen… Joh 16.2“). Diese unterschiedlichen  Schöpfungsräume – oft ganz subjektive Deutungen – bestimmen das Bewusstsein unseres Denkens und Erlebens. Und dieses Bewusstsein gebiert dann entweder gute, optimistische oder schlechte, pessimistische Früchte. Ist es also sinnvoll andere deswegen zu bestrafen, zu verhöhnen, auszugrenzen und zu gekreuzigen, sobald man selbst die Dinge anders sieht? Nein, denn es ist, für den, der es so macht, der Weg in die Hölle. Der Weg  zum  Mystiker geht über Vergebung, über die Auflösung des eigenen Weltbildes zurück zur Wahrheit, zur Einsicht. Denn keines dieser menschengemachten Weltbilder ist je wahr, ist die Wirklichkeit an sich. Diese ist pure Liebe. Hat man vielleicht vor der Liebe Angst? Welcher Hypnoselehrer hat uns so in Trance gebracht?

Der Autor Axel Hacke beschreibt in seiner wunderschönen Geschichte „Der kleine König Dezember“ den Menschen als einen großer Bildermacher. So ist es tatsächlich – wie wir heute mittels der naturwissenschaftlichen Neurophysiologie vermuten dürfen. Unsere Welten sind allesamt subjektive Illusionen! Wir leben in den Ebenen von Täumen, von guten oder schlechten – jedoch nicht im Sein der Wahrheit. Dazu müsste man schon den Entschluss getroffen haben zu  erwachen.

Aufgepasst:
Wir alle möchten  die Welt im Außen nach unseren Prämissen verändern, die wir uns einbilden zu sehen. Wir möchten nur die Welt verbessern, skandierte ein linkes Blatt. Warum aber wollen Heilige oder Erleuchtete  die Welt nur segnen? Das wird unser Thema sein müssen!


Das scheint vielen unangemessen, weil sie geistig noch vernebelt sind und wie im Traum leben ohne die Zusammenhänge zu sehen. Dann nämlich würden sie über sich und ihr Vorhaben lachen.

Das ist noch nicht alles. Es scheint noch viel verwirrender:  Selbst „das Ich ist ein Fremdenheim“, sagte mal ein kluger Kopf, der Österreicher Peter Altenberg. Multible Persönlichkeiten, sind wir alle mehr oder weniger. Psychiatern ist dies bekannt und versierte Astrologen (s. Orban/Personare) berichten längst darüber. Das Ich des Menschen ist nichts festes. Jeder Angriff  von Außen auf unsere Person, stellt uns in Frage und macht uns deshalb wütend, verletzt und beleidigt. Stellt er doch unser irdisches Selbstbild, das kleine Ego, auf den Prüfstand.

Absichtliche Fragmentierungen des Ichs werden oft zur Folter benutzt. Unbeabsichtigt kann das auch während einer Psychoanalyse passieren. Unser eigentliches Sein aber, das göttliche ICH BIN wurde uns von Jesus beispielhaft zurückgebracht, sagte der Theologe Klaus Berger. Darin liege für uns die Erlösung. Nämlich dadurch, dass wir ihm nachfolgen. Nur dann!

Für ein besseres gegenseitiges Verständnis nennen wir euch hier die verschiedensten Glaubenssysteme, Denkräume und menschliche Weltbilder.
Weiter unten beschreiben wir dann den freiheitlichen Denkraum der Ulmer Heilandragogik, den wir für alle unsere Schülerinnen und Schüler aufspannen. Und indem sich auch jeder einfinden darf – so er möchte.

Im Menüpunkt „Wie Astrologen denken“ gibt es eine Einführung in das spezielle Denkmodell der Astrologen, das viele Naturwissenschaftler ablehnen – ohne es zu kennen. Auch diese wissen viel. Letztlich ist es aber noch immer eine Interpretation des  „Gottessohnes“  und dessen „in der Welt sein“. Und das sieht bei Florian Schröder, einem  Kabarettisten, so aus: „Männer sind toxisch, sexsüchtig, kommunikationsunfähig, gewaltsam… Sie sind das Böse in Menschengestalt“.
(auch nur ein Weltbild…). Wir alle sind in jedem Fall die Nachfolger von KAIN, dem Bruder Mörder.

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