„Mensch erkenne dich selbst, dann erkennst du Gott und die Welt!“
Spruch am Apollo Tempel zu Delphi, 500 Jahre vor Chr. in Griechenland

Während der pandemischen Lage offerierten wir früheren Studierenden und Fortgeschrittenen schriftliche, kurze, geistige Impulse, genannt "die Teaser". Das möchten wir gerne beibehalten.

Wir geben schriftlich Deutungen und Anregungen von einer Meta-Ebene aus, die das eigene Durchdenken und Reflektieren zu Gunsten einer noch höheren Ebenen anregen.

Fragen wir zuerst: Wie geht heutzutage Lernen ganz allgemein?
Die meisten fleißigen Schüler pauken alles auswendig – um dennoch nicht wirklich viel von den Inhalten zu verstehen. Das war immer wieder unsere Erfahrung in der Arbeit mit Studenten, also mit unserer zukünftigen, geistigen Elite.
Kommunikation sei der Austausch von Daten wurde uns stereotyp von den Erstsemestern einer technischen Hochschule gesagt. Jahr für Jahr! Und auf die Frage, wer bist du, wurden die äußeren Daten, wie Alter, Größe und Familienstand genannt.
Und sie schrieben deshalb alles immer mit. „Denn was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen“, meinte schon der naive Student in Goethes Faust. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Im Gegenteil: Geistiges copy and paste ist die Masche! Mit Verstehen hat das nichts zu tun.

Seit Corona publizierten wir  auch „schwarz auf weiß“ – aber eben kein Verfügungswissen wie üblich, sondern nur auf der Basis unseres heilandragogischen  Konzeptes, das neben tiefgründigem  Orientierungswissen auch noch einen hohen geistigen Adel anstrebt.
Und unser Credo heißt: Vertraue deinem inneren Impuls, deiner eigenen geistig-seelischen Instanz, der Intuition und Inspiration, wenn du etwas hörst oder liest!

Wie ihr hoffentlich noch wisst, der echte, wahrhaftige Ausdruck kommt immer von innen. „Die Wahrheit wird euch frei machen!“ Das offenbarte uns u.a. auch der Nazarener (Joh.8,23). Und darauf steuerten wir all die Jahren mit unseren privaten Schülern hin:

Die innere Wahrheit in sich selbst zu entdecken. Motto: „Wisset ihr nicht, dass ihr ein Tempel des Hl. Geistes seid?“ (1.Kor.)

Unsere Antworten auf eure Zuschriften sind vielfältig und haben als Basis jeweils dem Thema entsprechenden fachlichen, metatheoretischen Background:

Bewusstseinsforschung – Erkenntnistheorie – Ich Psychologie – Massensteuerung – kosmisches Bewusstsein – Autopoiesis – Gestaltung – Kunst – Ästhetik – Kreativität – Quantenphysik – technokratische Ideologie – Massenpsychologie – Systemtheorie – Soziologie – Theologie – Religionsphilosophie – Thanatos Psychologie – Anthropologie – Pädagogik – Selbsterfahrung – Psychologie – Psychotherapie – Gruppenpsychoanalyse – Sprachforschung – Hermeneutik – Prädiktion – Mystizismus – Placebo Effekt  – „nunc stans“ – „ex nihilo“ – Energiearbeit – Astrologie – mentale und mantische Techniken  – und noch vieles mehr.

 
Oder wie es bei Rilke heißt:

„Wir sind nur Mund. Wer singt das ferne Herz, das heil inmitten aller Dinge weilt?
Sein großer Schlag ist in uns eingeteilt in kleine Schläge.
Und sein großer Schmerz ist, wie sein großer Jubel, uns zu groß.
So reißen wir uns immer wieder los und sind nur Mund.

Aber auf einmal bricht
der große Herzschlag heimlich in uns ein,
so dass wir schrein —,
und sind dann Wesen, Wandlung und Gesicht. „

Selbst in unseren privaten Gruppen wollten aber manche Schüler nur wiederkäuen, was von einem anderen kam oder irgendein Lehrer sagte. Leute! Wiederkäuen ist keine echte Bildung und vor allem kein schöpferisches Sein. Auch ein noch so großes Vielwissen, das von Außen aufgenommen wird, also unser Verfügungswissen, sättigt nicht die Seele, sondern nur das EGO.

Seelennahrung aber holt man sich permanent von innen in der Form von Einsicht, von „heureka, ich hab’s!“  Galilei – angelehnt an Plato – meinte deshalb völlig zu Recht, jedes Lernen sei ein Wieder-er-innern. Der Mensch habe schon alles in sich.

Hört gut zu: Jeder hat die Wahrheit schon immer tief in sich. Sie klingt auch oft erst dann in ihm an, wenn er sie nur von außen bekommt. Das drückt sich dann als unwillkürliches Verstehen und hohe Begabung aus – ohne je viel lernen zu müssen, einfach als Zuneigung zu einer Sache oder zu einem Menschen. Oft zeigt dies sich dies auch im Schreiben, im Malen, in Musik – letztlich in jedem künstlerisch genialen und erfinderischen Ausdruck, der das Gegenüber dann immer seltsam gefangen nimmt.

Mit unserem neuen Angebot, also den Teasern, geht jetzt die Aufforderung an alte, fortgeschrittene Schüler, sich wieder selbst einen vertieften Einblick in die eigene Seele zu verschaffen!  Unsere Empfehlung ist die:

Geht in die Ruhe und ein nachdenkliches Sein. Schreibt uns dann ehrlich etwas über eure Gedanken und Gefühle, die im Hier und Jetzt in euch hochsteigen. Wir werden eure Ausführungen – ähnlich einem Katalysator – von einer höheren, das Bewusstsein erweiternden Warte heraus schriftlich ergänzen und mit einigen wenigen Worten unterfüttern. Solcherart werdet ihr immer wieder auf die tieferen Ebenen im eigenen Inneren gelenkt und gleichzeitig auf höhere geistige Ebenen aufmerksam gemacht.
Probiert das neue Angebot einfach aus und nehmt es ernst. Spürt bitte selbst!  Unsere Antworten laufen nicht ohne Grund ein wenig im Schatten der hintergründigen Fragen von Socrates und Seneca.  Sie bewegen euren festgefahrenen Geist, strengen euch vielleicht sogar ein wenig an und dienen euch so als Hilfe zur weiteren Selbstfindungwie immer alle unsere Angebote. Und sie erinnern auch an den Volksmund: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!“ Oder wie Jesus von sich sagte, „Der Vater in mir tut die Werke“(Joh. 14:20)

Ihr könnt eure Briefe und unsere Antworten für euch sammeln und in ruhigen Stunden immer wieder hervorkramen. Es hat sich gezeigt, dass man beiderartigen Aufzeichnungen oft noch Jahre später den Inhalt ganz neu begreifen kann. Man hat dann das Gefühl, die Texte früher noch gar nicht richtig gelesen zu haben. Denn mittlerweile hat man das Gegessene auch verdaut.
Und ihr könnt euch mit anderen auf dieser Seite darüber austauschen. Weiter unten seht ihr hierzu beispielhaft ein Schreiben einer „alten“ Freundin an uns. Es darf aber auch ein gekritzeltes Bild sein, das ihr uns schickt. Oder eine Collage und ähnliches.

Hier nun ein Brief von einer früheren Schülerinn, die uns so oder ähnlich anlässlich der Corona Pandemie erreichten, wo manche hin und wieder in Angst versanken. Und die wir dann den Ehemaligen auch beantwortet haben, indem wir ihnen jeweils Impulse zum Nachdenken (Teaser) gesetzt haben. Das hat – wider Erwarten – so gut funktioniert, so dass wir es jetzt in dieser Form wieder anbieten.

Hier ein Beispiel:

Liebe Edith,

oft habe ich schon an Dich gedacht und Du begleitest mich durch viele Momente meines Lebens, indem ich immer wieder Deine Stimme im Ohr habe, die mich versucht wieder auf den richtigen Weg zu führen und mich zu unterstützen. Ich freue mich oft daran, dass ich durch Dich in meiner Entwicklung voran gekommen bin und weiß doch auch, dass ich noch sehr am Anfang stehe. Viele Dinge, die Du uns gesagt hast, sind eingetroffen – naja, wenn man es genau nimmt, dann ist alles eingetroffen, was Du gesagt hast. Und darüber wird mir noch mehr klar, was Du eigentlich immer „ertragen“ musstest. Ich habe schon seit längerem den Impuls Dir zu schreiben und heute habe ich mich nun endlich daran gemacht. Vielleicht brauche ich es einfach, um mich mit meiner momentan Situation besser auseinander setzen zu können.

…….  (Hier wird sie nun persönlich)

Vielleicht hören oder sehen wir uns einmal – ansonsten bin ich in Gedanken mit Euch verbunden!

Unsere metatheoretischen Antworten, die Teaser, verraten wir jetzt an dieser Stelle natürlich nicht. Diese lernen unsere Studierenden der höheren Stufen.

Anmerkung für frühere Schüler:

An Stelle des Unterrichts gibt es jetzt auch unsere Lehrbriefe, die Epistolae Morales, wahre Kleinode für hohen, geistigen Adel und noch reifere Erkenntnis – sowie wieder neue Gruppen, um sich gegenseitig auszutauschen.

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